Abgeltungssteuer
Mit der Einführung der Abgeltungsteuer ab 2009 wird der Katalog der steuerpflichtigen Kapitalerträge, insbesondere private Veräußerungsgeschäfte, wesentlich erweitert.
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Angebot Abgeltungssteuer
Wie hoch ist der Sparer Freibetrag bei der Abgeltungssteuer
Seit 2009 werden die von der Abgeltungssteuer erfassten Kapitalerträge um den einheitlichen Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 EUR gekürzt.
Anlass ist die Einführung der Abgeltungssteuer von 25% (zzgl. SolZ und ggf. KiSt) und das Verbot des Abzugs tatsächlicher Werbungskosten bei diesen
Kapitalerträgen.
Besteuerung von Lebens- und Rentenversicherungen
Für Versicherungserträge gilt die Regelung, dass bei Lebens- und Rentenversicherungen, abgeschlossen ab dem 1.1.2005, der Unterschiedsbetrag
zwischen der Versicherungsleistung und der Summe der entrichteten Beiträge zu versteuern ist.
In den Fällen, in denen die Versicherungsleistung nach Vollendung des 60. Lebensjahres des Steuerpflichtigen und nach Ablauf von 12 Jahren seit dem
Vertragsabschluss ausgezahlt wird, ist nur die Hälfte dieses Unterschiedsbetrags anzusetzen.
Gewinne aus Kapitalforderungen jeglicher Art
Seit 2009 werden Erträge aus Kapitalforderungen jedweder Art auch zur Besteuerung herangezogen, wenn sowohl die Höhe des Entgelts als auch die
Höhe der Rückzahlung von einem ungewissen Ereignis abhängen (§ 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 1 EStG). Steuerpflichtig werden demnach auch Erträge aus
Kapitalforderungen, deren volle oder teilweise Rückzahlung weder rechtlich noch faktisch garantiert ist.
Einkünfte und Bezürge des Kindes
Bisher wurde der steuerfrei bleibende Sparer-Freibetrag (§ 20 Abs. 4 EStG a. F.) den eigenen Bezügen des Kindes bei der Gewährung des
Kinderfreibetrags für Kinder ab 18 Jahren zugerechnet. Im Rahmen der Abgeltungssteuer werden der pauschale Werbungskostenabzug (51 EUR) und der
Sparer-Freibetrag (750 EUR) zu einem alle Werbungskosten pauschal und abschließend berücksichtigenden Sparer-Pauschbetrag (801 EUR) zusammengefasst.
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Um eine Übermaßbesteuerung bei Steuerpflichtigen zu vermeiden, die den Anspruch auf eine Versicherungsleistung von dem ursprünglichen Rechtsinhaber
entgeltlich erworben haben, treten künftig bei diesen die Anschaffungskosten an die Stelle der vor dem Erwerb entrichteten Beiträge
(§ 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 3 EStG). Denn wegen der auf den Sparanteil im Versicherungsbeitrag aufgelaufenen Erträge sind die Anschaffungskosten höher als die
bis zum Erwerbszeitpunkt entrichteten Beiträge.
Das Finanzamt soll von Amts wegen prüfen, ob die Anwendung der allgemeinen Besteuerungsregelung zu einer niedrigeren Steuerfestsetzung führt -
Günstigerprüfung. Sollte dies nicht der Fall sein, weil der persönliche Steuersatz des Steuerpflichtigen über dem Abgeltungsteuersatz liegt, gilz der
Antrag als nicht gestellt. Insofern bleibt es bei der Berechnung der Einkommensteuer für die Kapitaleinkünfte bei der
Wie bisher rechnen zu den Einnahmen aus der Veräußerung von sonstigen Kapitalforderungen auch vereinnahmte Stückzinsen, die als Entgelt für die auf den
Zeitraum bis zur Veräußerung der Schuldverschreibung entfallenden Zinsen bezahlt und in Rechnung gestellt werden (bisheriger § 20 Abs. 2 Nr. 3 EStG). Bei
dem Erwerber der Kapitalforderung werden bezahlte Stückzinsen nicht als Anschaffungskosten, sondern als vorab entstandene negative Einnahmen angesetzt.
Die Anwendungsvorschrift sieht zwar eine erstmalige Besteuerung für Veräußerungen nach dem 31.12.2008 vor (§ 52a Abs. 10 Satz 2 EStG), jedoch erfolgt auch
nach der Vorgängervorschrift eine Abgeltungssteuer Besteuerung.
Auch die Veräußerung eines als Termingeschäft ausgestalteten Finanzinstruments, z. B. einer Verkaufs- oder Kaufoption, ist im Privatvermögen außerhalb der
bisher geltenden Haltensfrist von 1 Jahr ab 2009 steuerbar (§ 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 Buchst. b EStG).
Demnach werden auch Spekulationserträge aus Nutzungsüberlassungen, bei denen entweder die Rückzahlung des Kapitalvermögens, die Ertragserzielung oder
beides unsicher ist, als Kapitaleinnahmen erfasst. Dies gilt insbesondere für Zertifikate. Hierbei handelt es sich i. d. R. um Schuldverschreibungen, bei
denen die Rückzahlung von der Entwicklung eines Basiswerts, z. B. eines Indexes, abhängig ist.
Für Anteile an Kapitalgesellschaften, insbesondere Aktien, die vor dem 1.1.2009 erworben wurden, gilt weiterhin das alte Recht. Danach kommt es nur dann zu
steuerpflichtigen Einkünften, wenn der Erwerb und die Veräußerung innerhalb der 12-monatigen Spekulationsfrist stattgefunden haben. Ist dies nicht der Fall,
bleibt der Spekulationsgewinn steuerfrei. A hat am 15.12.2007 Aktien der Firma X-AG erworben.
Schließt der Stillhalter ein Gegengeschäft zur Glattstellung ab, mindert die dafür gezahlte
Optionsprämie die Einnahmen aus der erhaltenen Optionsprämie. Diese Neuregelung der Angebot Abgeltungssteuer gilt erstmals für nach dem 31.12.2008 zufließende Optionsprämien
(§ 52a Abs. 9 EStG). Gewinn aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften, Genussrechten und ähnlichen Beteiligungs- und Anwartschaftswerten
Schließlich waren Einnahmen aus der Abtretung von Dividenden- und Zinsansprüchen oder sonstigen Ansprüchen als Kapitaleinnahmen zu berücksichtigen, wenn
die Anteilsrechte oder Schuldverschreibungen nicht in einzelnen Wertpapieren verbrieft waren, ebenso Einnahmen aus der Abtretung von Zinsansprüchen aus
Schuldbuchforderungen. Diese Einnahmepositionen werden in § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 EStG weiterhin der Besteuerung unterworfen.
In Anlehnung an die Regelungen zur Bemessungsgrundlage bei Spekulationsgeschäften wird in § 20 Abs. 4 EStG ab 2009 (§ 52a Abs. 10 Satz 10 EStG) bestimmt,
dass Gewinn der Unterschiedsbetrag zwischen den Einnahmen aus der Veräußerung und den Anschaffungskosten ist. Der Betrag kann sowohl positiv - Gewinn im
engeren Sinne - als auch negativ - Verlust - sein.
Diese - aus dem bisherigen Recht stammende Verlustverrechnungsbeschränkung - führt in der Praxis ab 2009 zu einer Aufteilung der Verluste in solche, die aus
der Veräußerung von Aktien stammen, und solchen, die aus den übrigen Kapitaleinkünften resultieren. Diese Trennung muss auch im Rahmen des
Kapitalertragsteuerabzugs beachtet werden. Diese Regelung der Angebot Abgeltungssteuer ist besonders für die Banken misslich.
Er kann sie ab 2009 entweder mit Spekulationsgewinnen verrechnen, er kann sie aber auch bei den Kapitaleinkünften geltend machen; denn § 23 Abs. 3 Satz 9
EStG verwendet hier ein können. Verluste aus Kapitalvermögen, die ab 2009 durch die Veräußerung von Aktien entstanden sind, dürfen nur mit Gewinnen aus der
Veräußerung von Aktien verrechnet werden. Verbleibt nach dieser Verrechnung noch ein Verlust, wird dieser Verlust nur mit künftigen Gewinnen aus
Aktiengeschäften ausgeglichen. Ein Verlustrücktrag ist künftig nicht mehr möglich § 20 Abs. 6 Satz 5 EStG).
Die Verwendungsreihenfolge (first-in-first-out) bei Fremdwährungsbeträgen ist ab 2009 wegfallen, weil diese Reihenfolge als Hilfsmittel für Banken zur
Erstellung der Jahresbescheinigung in das EStG aufgenommen wurde. Da die Erstellung von Jahresbescheinigungen künftig entfällt, kann auf eine gesetzliche
Regelung verzichtet werden. Die Gewinne oder Verluste aus Fremdwährungsgeschäften sind künftig vom Steuerpflichtigen selbst zu erklären, wobei er über die
Daten zur ertragsteuerlichen Erfassung verfügt. Die Freigrenze von 512 EUR wird ab 2009 auf 600 EUR angehoben (§ 23 Abs. 3 Satz 5 EStG).
Dagegen können Aufwendungen, die im unmittelbaren sachlichen Zusammenhang mit dem Veräu-ßerungsgeschäft stehen, zusammen mit den Anschaffungskosten den
Einnahmen aus der Veräußerung gegengerechnet werden (§ 20 Abs. 4 Satz 1 EStG). Dies gilt insbesondere für den
Die im Ausland anfallende Quellensteuer auf ausländische Kapitalerträge wird, soweit wie möglich, bereits durch die Bank auf die Kapitalertragsteuer
angerechnet (§ 43a Abs. 3 EStG). Liegen Kapitalerträge vor, bei denen keine Quellensteuer abgezogen wurde, erfolgt die Anrechnung bei der
Einkommensteuerveranlagung (§ 32d Abs. 5 EStG). Für die Berücksichtigung ausländischer Steuern gilt die Anrechnungsvorschrift in § 34c Abs. 1 Satz 1 EStG
sinngemäß, wobei die ausländische Steuer auf die deutsche Steuer gesondert für jede ausländische Kapitalanlage anzurechnen ist.
Wie bisher rechnen zu den Einnahmen aus der Veräußerung von sonstigen Kapitalforderungen auch vereinnahmte Stückzinsen, die als Entgelt für die auf den
Zeitraum bis zur Veräußerung der Schuldverschreibung der